Thema der Woche: Deutsch-Iraner Sharmahd hingerichtet

Bild: Christophe Gateau/dpa

Kurzer Überblick:

  • Deutsch-Iraner Djamshid Sharmahd wurde am 28.10 (Montag) im Iran hingerichtet
  • 2020: Sharmahd wurde während einer Reise aus Dubai in den Iran verschleppt und dort inhaftiert . 
  • 2023: Verurteilung zum Tode 
  • Grund: Terrorvorwürfe
  • Sharmahd engagierte sich in Exiloppositionsgruppe Tondar, die Monarchie im Iran anstrebt
  • Iran beschuldigt Tondar für einen Anschlag 2008 in einer Moschee in Schiras mit 14 Toten
  • Geboren in Teheran, aufgewachsen in Deutschland, zuletzt wohnhaft in den USA

Tochter kritisiert Bundesregierung :

  • Sharmahds Tochter Gazelle kritisiert US-Regierung und Bundesregierung
  • Vorwurf: Keine Bemühungen zur Freilassung ihres Vaters

Reaktion der Bundesregierung

  • Regierung minimiert diplomatische Beziehungen zum Iran
  • Auswärtiges Amt bestellt iranischen Geschäftsträger* in Berlin ein
  • Deutscher Botschafter im Iran, Markus Potzel, hat das Land verlassen
  • Bundesregierung schließt alle iranischen Generalkonsulate
  • Bundeskanzler Olaf Scholz verurteilt die Hinrichtung „auf das Schärfste“
  • Gegenreaktion: Iran bestellte aus Protest den Geschäftsträger* der deutschen Botschaft in Teheran ein.

*Geschäftsträger = diplomatischer Vertreter der dritten Rangklasse (nach Botschafter und Gesandtem)

Newsletter-Anmeldung

Newsletter auswählen:

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung